das Sommertreffen 2026 ist bereits schon einige Wochen wieder her, Zeit genug, um die Tage im August Revue passieren zu lassen!
Mit dem Sommertreffen 2026 des Lada Club Deutschland e.V. geht ein Jubiläum einher, denn, man mag es kaum glauben, das Sommertreffen jährte sich in diesem Jahr zum 20. mal !
Das erste offiziell als Lada-Sommertreffen bezeichnete Event fand vor mittlerweile 20 Jahren statt, in der Region Leipzig. So manch einer wird sich noch gut daran erinnern und man könnte denken, es sei erst gestern gewesen....
Aus diesem Grund ging das diesjährige Sommertreffen sogar über drei Tage, von 7.-9. August 2016. Treffpunkt war wie gewohnt und seit Jahren bewährt der Campingplatz Rabeninsel Porstendorf bei Jena.
Wem es zeitlich möglich war, der reiste in diesem Jahr schon am Donnerstag abend an,schließlich hatten sich unsere Organisatoren Andrea, Heiko und Jan für die bevorstehenden Tage wieder etwas schönes einfallen lassen.
Zum Ablauf der zwei Tage wurde im Vorfeld offiziell nichts bekanntgegeben, man durfte also gespannt sein, insbesondere im Hinblick auf den zusätzlichen Tag, auf den Freitag.
Lange Rede, kurzer Sinn, auch der Freitag sollte eine Art Revival werden. Eine Erinnerung ,ein Rückblick an das, was man auf den Lada (-Sommer)-Treffen schon erlebt, gesehen und gemacht hat.
Für den Freitag stand eine Paddeltour auf dem Plan. Eine selbige gab es zum Sommertreffen Jena schon einmal im Jahre 2014, auch daran werden sich viele unter uns noch gut erinnern können:


So mancher wird sich wiedererkennen, und guckt mal, 2014 standen noch mehr Bäume vor den Hütten auf dem Campingplatz.
12 Jahre später, Sommertreffen 2026: Wer den Freitag frei hatte, war hier per Paddelboot wieder auf der Saale unterwegs:



Nach dem Tag auf der Saale reisten am Freitag abend weitere Lada-Freunde zum Treffen an, man traf sich wie gewohnt auf dem Campingplatz und saß zum Abendessen und bis spät abends zusammen.

Samstag morgen, hier schläft noch alles, doch der Tag wird wach und bald geht es zum Frühstück zur Campingplatzgaststätte.
Nach selbigem war Treffpunkt ab 9 Uhr an den Autos.
Andrea, Heiko und Jan lassen hier verlauten, was uns für den Samstag erwartete:

Auf dem Plan stand obligatorisch eine Ausfahrt. In diesem Jahr in die Stadt Gera, wo eine Stadtführung auf uns wartete.
Somit hiess es wenig später Abfahrt ,sammeln zur Abfahrt auf der Zufahrtsstrasse vorm Campingplatz:


"...und?! ...wird das nu`noch was mit den Fotos ?? " ...scheint hier 2106-Werner zu fragen.
..Ja doch , geht klar!
Startaufstellung vor der Abfahrt am Samstag morgen:




Der Lada-Club unterwegs ins ca 40 km entfernte Gera.
Wie man sieht, so zeigte sich auch das Wetter von seiner besten Seite.



Angekommen in Gera: Der Parkplatz am Markt.


Der Simson-Brunnen vor dem Rathaus, bei der hell gekleidete Dame handelt es sich um unsere Stadtfüherin.
Die Geraer Innenstadt wurde in den vergangenen dreißig Jahren aufwändig saniert und restauriert.

In den 80er Jahren hatte die Stadt Gera in Ostthürungen ca 130.000 Einwohner. Der Zustand der Innenstadt entsprach allerdings dem von vielen Städten in der damaligen DDR.
Lt unserer Stadtführerin traf das besonders auf Gera zu. Vieles stand leer und war dermaßen verfallen, dass Mitte der 80er Jahre einfach nur noch abgerissen wurde. Die dadurch entstandenen Baulücken wurden mit neuen Plattenbauten geschlossen, die im Rahmen der Möglichkeiten der bestehenden Altstadt angepasst und nachempfunden wurden. Mit durchaus vorzeigbarem Ergebnis.

In der Innenstadt , insbesondere auch an den "neuen" Häusern, fallen Ornamente über den Eingangstüren auf. Diese zeugen von der Geschichte der Stadt als einstige Residenz- und wohlhabende Industriestadt.
Zu DDR-Zeiten war Gera eine bedeutende Industriestadt, geprägt von Textilindustrie , Maschinenbau und dem Uranerzbergbau im nahegelegenen Ronneburg. In den 90er Jahren verlor Gera über 30.000 Einwohner.

Zu Fuß unterwegs: Im Hintergrund ist das Geraer Rathaus zu erkennen.

Im weiteren Verlauf besuchten die Geraer Höhler.
Bei den Höhlern handelt es sich um ein System von künstlich angelegten Hohlräumen unter fast allen Häusern der Altstadt.
Diese Hohlräume wurden früher vornehmlich zur Lagerung von Bier genutzt wurden, da die normalen Keller unter den schmalen Häusern der Altstadt nicht groß und kühl genug waren.
Die Höhler wurden überwiegend durch Bergleute im 16. und 17. Jahrhundert errichtet, aber auch später wurden noch weitere Höhler angelegt.
Somit entstanden Höhler mit einer Gesamtlänge von neun Kilometern, sie liegen bis zu zehn Meter unter der Erde, teilweise nebeneinander und übereinanderliegend angelegt, einige treffen sogar unmittelbar aufeinander.


Eistester undercover: Nach der Stadtführung besuchten wir noch ein Eis-Cafe.
Eismann Rainer aus Storkow testet hier das Eis in der Geraer Altstadt.

Voll in Fahrt : Die Wiesenburger Daniel & David auf der A4, die Rückfahrt nach Jena/Porstendorf erfolgte individuell.

Zurück auf dem Campingplatz: Martin aus Potsdam & Daniel aus Wiesenburg.

Zeit genug vorm Abendessen, und irgendwas gibt`s oft zu tun: Ein Lada 2104 bekam hier einen neuen Keilriemen.
Kein Problem, alles da, genug Leute drumherum.
....und eben ein Auto, bei dem man an alles rankommt...



Zeit zum Abendessen : Selbiges wurde wie in den Jahren zuvor von der örtlichen Fleischerei angeliefert.
Andrea und Heiko sind fleißig am Austeilen. Vielen Dank an Euch & Jan für die gesamte die Organisation!


Jan aus Dresden zeigt seinen Lada Vesta.

Samstag abend, das schöne Wetter blieb uns das ganze Wochenende erhalten.

Sonntag vormittag, noch tanken vor der Rückfahrt....

Nach gut 200 km fast wieder zu Hause: Ich fahr` hier ab, Rainer hat noch `ne halbe Stunde.
Es war wiedermal ein schönes Treffen mit Euch zusammen!
Gruß, Martin aus Potsdam
2107,2108,2108,2108,2109,21099,21099
