Aber beginnen wir erstmal mit einer Vorstellung.
Wir sind aus Leipzig, sind alterstechnisch über 65 und haben seit ca. 10 Jahren einen UAZ 469, der früher bei den KFOR-Einheiten für Tschechien im Einsatz war. Dieses Auto ist technisch sehr schlicht und "kaum tot zu kriegen". Auf gut deutsch: das Ding ist auch für Laien in jeder Hinsicht reparabel.
Wegen gesundheitlicher Probleme war vor zwei Jahren Schluß mit Tauchen und Fallschirmspringen. Angemerkt sei, daß natürlich russische Tauchtechnik wie das IDA57 und IDA 71(hier sagt man Rebreather dazu) zu den Favoriten zählten.
Wie dem auch sei, der überwiegende Teil der Tauchgeräteschaft wurde der Tauchschule in Frankleben geschenkt.
Im Gegenzug bekamen wir einen NIVA geschenkt, der allerdings 2 Jahre ungenutzt im Gebüsch stand. Problem war/ sind die in das Fahrzeug gewachsenen Haselnußbuschteile, die zum Teil Öffnungen nutzten um sich dann im Innenraum "gut zu entwickeln", sprich stark wuchsen. Also er fährt, wurde ja auch so transportiert, ist jedoch wegen eingewachsener Buschteile in das Fahrwerk knüppelhart und auch der Motorraum enthält mehr Holz als Metall
Das Fahrzeug ist Baujahr 1997 und das alte Vergasermodell aber irgendwann wird er wieder rollen.
Durch die Fahrt von Frankleben nach Leipzig fanden wir den NIVA als Spielzeug jedoch garnicht so schlecht.
Also suchten wir eine Weile und fanden dann ein Fahrzeug bei mobile in perfekter Lackierung RAL 6003 (NVA-grün), mithin paßt er zu unserem ebenfalls RAL6003-lackierten Wohnwagen Qek.
Es muß noch eine Menge am Niva (Baujahr 2002) gemacht werden, wir werden es aber schaffen, denke ich. Problem ist, daß das Fahrzeug früher sportlichen Jugendlichen gehörte, auf gut deutsch: verbastelt.
Das reicht erst einmal, ja?
Grüße aus Leipzig senden Holger und Andrea
Hier mal ein Bild von Mascha und Stalin
