
Hallo liebe Lada-Freunde , hallo an alle Mitleser !
Das Lada-Club Sommertreffen 2026 steht bereits in Sichtweite, somit Grund genug, hier und nachfolgend einen Rückblick auf unser Frühjahrstreffen des Lada-Club-Deutschland e.V. zu geben.
Man mag es kaum glauben und man kann es durchweg als legendär bezeichnen, so fanden die Lada-Club-Frühjahrstreffen der vergangenen zehn, zwölf Jahre unter der Organisation von Marko& Nicole in der Region Dessau-Bitterfeld-Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt statt.
Ganz anders nun in diesem Jahr. In diesem Jahr luden die Lada-Freunde aus dem Nordosten Deutschlands zum Frühjahrstreffen vom 8.-10. Mai 2026 in ihre Heimat ein, in die Region Rostock.
Somit geht an dieser Stelle nochmals Dankeschön an die Lada-Crew um Martin Sobisch & Freunde für diesen tollen Tag! Für die Vorbereitungen, für die kleinen Geschenke und eben für die gesamte Organisation!
Trotz der für viele der Lada-Freunde doch recht weiten Anreise kamen insgesamt 28 Ladas nach Bandelstorf , südöstlich von Rostock gelegen.
Einige verbanden es mit einem kurzen Urlaub an der Ostsee, andere reisten bereits am Freitag Nachmittag an, wiederum andere kamen als Tagesbesucher am Samstag früh nach Bandelstorf.
Spätester Treffpunkt war Samstag früh, der 9. Mai um 9 Uhr, auf dem Gutshof Bandelstorf, wo zum einen ein kleiner örtlicher Oldtimerclub ansässig ist, wo es genug Platz für Fahrzeuge und für ggf mitgebrachte Campinganänger gibt, wo es zu mietende Unterkünfte und Räumlichkeiten für Frühstück etc gibt:






Auf der gepflegten Wiese gab es genug Platz für alle angereisten Ladas, und wie man unschwer erkennt, so zeigte sich auch das Wetter an diesem Samstag im Mai von seiner angenehmsten Seite.
Nach dem Frühstück in Form eines aufgebauten Buffets in der Gaststube des Gutshofes trafen sich die Lada-Freunde wieder draußen an den Autos, wo unsere Rostocker Freunde den nun bevorstehenden Tagesablauf erklärten.
Erwähnt sei dazu, dass alles sehr entspannt und ohne jeden Zeitdruck ablief. Die Abfahrt zum ersten Tagespunkt war zu ca 10 Uhr, zu halb 11 angesetzt:


Gruppenfoto als Schnappschuß, hier erklärt uns die Rostocker Crew den weiteren Tagesablauf, eine Drohne filmte zudem von oben.
Wie zu erwarten, stand eine Ausfahrt zu einem Ziel in der Umgebung auf dem Plan.
Stichwort Plan, es war seitens der Organisatoren an alles gedacht, somit bekam auch jedes Auto, jede Lada-Besatzung eine Wegbeschreibung zum Ziel der Ausfahrt. Und dieses lautete "Technik-Museum Pütnitz" bei Ribnitz Damgarten, ca 25 Kilometer von Bandelstorf entfernt.
Das Technik-Museum Pütnitz dürfte den doch allermeisten ein wohlbekannter Begriff sein. Es handelt sich um ein riesiges, ehemaliges Militärgelände, wo u.a. jedes Jahr Anfang Juli das internationale Ostblockfahrzeugtreffen
stattfindet. Hier im Forum wurde auch davon schon mehrfach berichtet.
An "normalen" Samstagen wie nun an diesem 9.Mai fand in Pütnitz lediglich der überschaubare & reguläre Museumsbetrieb statt, es ist lediglich geöffnet. Die Mitglieder des Vereins kümmern sich um Fahrzeuge und Außenanlagen, bereiten bevorstehende Events auf ihrem Gelände vor.

Als Besuchergruppe angemeldet: Hier kommt der Lada-Club-Deutschland in Pütnitz an.

Parkplatz ohne Ende....
Wir nahmen Aufstellung vor einer der riesigen Flugzeughallen aus den 30er Jahren.
Beim Internationalen Ostblockfahrzeugtreffen wäre das undenkbar, befinden sich doch an diesem Wochenende hier wie auf dem gesamten Gelände tausende von Besuchern und Fahrzeugen.

Heavy Metal : Kranhaken & Lada 2106.
In den Hallen befinden sich viele unterschiedlichste Fahrzeuge des Technik-Vereins. Panzer, Militärtechnik, Personenwagen von Trabi bis Tschaika, Lastwagen, Busse, Traktoren, Flugzeuge , Fahrräder, Feuerwehren...

Kaum angekommen, so machte sich heftiges Gerassel & Getöse breit.
Extra für uns ?

Eis, Panzer & Niva : Zunächst gab`s Eis.
Rainer aus Storkow brachte einmal mehr Eis für alle aus seiner eigenen Manufaktur mit. Vielen Dank auch einmal mehr dafür!
Das Eis schmeckte, der Panzer wartete, Zeit genug, um die anderen Ladas in Augenschein zu nehmen:



Den mit Abstand weitesten Weg hatten zwei Jungs Andre & Daniel aus München bzw Landshut. Sie kamen mit diesem 2106 aus München, waren mitten in der Nacht zu Hause gestartet.

Heimspiel : Die Ladas der Rostocker Crew.

....und wirklich: Aufsetzen und abrücken!
Ab jetzt ging es mit dem Panzer raus auf den Bodden.
Damit alle Platz fanden und mitfahren konnten, drehte der Technik-Verein mit diesem Schwimmpanzer drei Runden raus auf`s Wasser und wieder zurück.

Nach diesem Erlebnis auf Ketten und Wasser ging`s weiter auf acht Rädern.
Mit einem der Ikarus-Schlenkis des Technik-Vereins folgte eine Rundfahrt über das wirklich weitläufige Gelände:


Für viele "DDR-Kinder" ein wohlbekannter Anblick. Nur, ein "Reiseleiter mit Mikrofon" im Schlenki ? Das wär` ungewöhnlich auf dem Weg zur Schule und Arbeit.

Gut festhalten, die Strassen und Wege waren bekanntlich nie die besten.
Und hier in Pütnitz, hier fuhren wir zu den hinterlegensten "Lost Places" dieses einstigen, riesigen Militärgeländes:


Mit dem Bus die Waldwege entlang: Mit `nem Ikarus kein grosses Problem.
All diese Wege sind für reguläre Besucher ,wie z.B. beim Ostfahrzeugtreffen ,aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Ikarus Love : Martin aus Potsdam.
Für eine extra Gebühr durfte man auf Anfrage später sogar selbst fahren. Ohne Mitfahrer, lediglich der Busfahrer, der Eigentümer, war mit dabei , stand ggf mit Rat & Tat zur Seite.

Stehende Pedale, alles einfach, gefühlt unzerstörbare Mechanik, gebaut für die Straßen des gesamten Ostblocks.
Fährt sich sogesehen recht einfach, alle sechs Gänge synchronisiert. Aber klar, bisschen Kraft braucht man.
Ansich wie ein LKW, Vorsicht bei den Überhängen & Abmessungen, viele erinnern sich bestimmt noch an die hintere Warntafel an den Schlenkis: "Achtung, schwenkt aus!"
Und nach acht Stunden Schicht , mit Berufsverkehr in Städten, mit schwierigen Fahrgästen und Erziehungsmaßnahmen mancher Schulkinder, da weiß man schon, was man gemacht hat.

Voll in Fahrt : Frank aus Berlin
Die Zeit verging wie im Fluge, selbst für mich, der ja Pütnitz mit all seinen Hangars , Fahrzeugen & Geländeparcours vom Ostblockfahrzeugtreffen her kennt. Sogesehen hätte man hier noch gut und gerne ein-zwei Stunden mehr verbringen können.
Doch unser Programm sah noch einen bzw weitere Tagesablaufpunkte vor: Ab jetzt konnte man sich entscheiden, wer ab jetzt wo mit hinfahren möchte: Eine Gruppe fuhr zum Ostseestrand, eine Gruppe nahm meiner Erinnerung nach an einer Brauerei-Führung Teil , die dritte Gruppe besuchte das Deutsche Bernsteinmuseum in der Stadt Ribnitz-Damgarten:


Das Bernsteinmuseum befindet sich im Kloster Ribnitz und vermittelt mit weit über tausend Exponaten die Geschichte des Bernsteins in der Ostsee, im gesamten Baltischen Raum.
Spektakuläre Bernsteineinschlüsse sowie künstlerische Bernsteinarbeiten gibt es zu sehen, ein Shop für Schmuck gibt es ebenso wie ein Besucher-Cafe, welches wir ebenfalls noch aufsuchten.
Gegen 17 Uhr fuhren wir zurück nach Bandelstorf, um hier bei Abendessen & Beisammensein den Tag ausklingen zu lassen.
Gruß, Martin aus Potsdam
2107,2108,2108,2108,2109,21099,21099
