am 3. Mai 2025 fand das nunmehr 12. Frühjahrstreffen des Lada-Club Deutschland e.V. statt.
Abermals geplant und durchgeführt von unseren Lada-Freunden Nicole & Marko aus Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt, deren monatelange Vorbereitung des Treffens bis ins letzte Jahr zurückreichte. Somit geht als erstes und an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Nicole und Marco für die komplette Organisation!
Treffpunkt war der Samstag morgen ab 8 Uhr , Rathausplatz 2 ,im Gräfenhainicher Ortsteil Zschornewitz.

Der weitläufige Sammelplatz füllte sich zusehends, das Wetter spielte ebenfalls mit, insgesamt kamen 54 Autos mit über 100 angemeldeten Besuchern zum Treffen.
Für jeden ankommenden Lada bzw Fahrer gab es zur Begrüßung ein kleines Willkommensgeschenk in Form einer Wasserwaage mit integriertem Flaschenöffner mitsamt eingefräster Aufschrift anlässlich des 12. Frühjahrstreffens. Danke nochmals auch dafür, solcherlei kleine Alltagshelfer für Reisen, Camping oder Werkstatt sind immer ein schönes Andenken an stattgefundene Treffen aus vergangenen Jahren.
Desweiteren bekam jedes Auto bzw jede Lada-Besatzung einen ausgedruckten Ablaufplan für den anstehenden Tag. Unsere beiden Organisatoren wiesen jedem ankommenden Lada einen Stellplatz für die nächsten zwei-drei Stunden zu, 11 Uhr war die geplante Abfahrt bzw Ausfahrt für alles Folgende.
Zeit genug um sich zu begrüssen und Autos anzusehen, man traf altbekannte und neue Gesichter, Lada-Fahrer Rainer aus Storkow verteilte obligatorisch mitgebrachtes Eis aus seiner eigenen Manufaktur, vom vor Ort befindlichen Catering-Service " Feuerkessel" gab`s Kaffee und Frühstück, Burger und Soljanka, diesbezüglich war ebenfalls für alles gesorgt, keiner musste hungrig bleiben. Ein Kfz-Sachverständiger mischte sich unter die Besucher und nahm eine Bewertung der Ladas in einzelnen Kategorien bzw Modellreihen vor.







Gegen 11 Uhr trommelte Marko alle Besucher zusammen und erklärte den weiteren Tagesablauf. Auf dem Plan stand als erstes eine Ausfahrt ins ca 15 Kilometer entfernte Oranienbaum zum Busunternehmen Heinrich auf dem Gelände des ehemaligen Personenkraftverkehrs Oranienbaum-Wörlitz.


Von hier ging die Ausfahrt mittels zwei historischer Busse für uns weiter. Ziel war der Besuch des Bauernmuseums in Zahna, einer Kleinstadt nordöstlich von Wittenberg. Ich selbst hatte zwar eher eher auf zwei Ikarus-Busse spekuliert
Gut eine halbe Stunde dauerte die Fahrt nach Zahna. Angekommen im Bauernmuseum, wurde uns hier die Feldarbeit und landwirtschaftliche Technik der vergangenen 100 Jahre nähergebracht.



Das Bauernmuseum, welches in einem alten flämischen Bauernhof untergebracht ist, war einst ein altes Rittergut . In den Ställen befindet sich eine recht umfangreiche Traktorenausstellung, auch eine Schmiede und Sammlungen verschiedener Ackergeräte der letzten Jahrzehnte sind hier zu besichtigen. Der original erhaltene Vordertrakt des Wohnhauses beherbergt zudem eine Wohnung der Flämingbauern aus der Zeit von vor hundert Jahren.
Kaffee und Kuchen gab es ebenfalls im Bauernmuseum, desweiteren wurden hier die Preise für die schönsten unserer Fahrzeuge verliehen. Wie bereits erwähnt, wurden unsere Autos am Vormittag auf dem Teffpunkt-Platz in Zschornewitz von einem TüV-oder Dekra-Sachverständigen in Augenschein genommen.
So ging beispielsweise der Preis für den besten Lada der Kategorie " 2101/Shiguli " an Lada-Fahrer Uwe Scheffler aus dem Harz , den Preis für die Kategorie "Frontgetriebe Ladas" gewann Jan Spitzner aus Dresden für sein Samara Cabrio.
Nach dem Besuch des Bauernmuseums hiess es Rückfahrt mit den beiden Bussen nach Oranienbaum, von wo aus wir mit unseren Autos zurück nach Gräfenhainchen fuhren. Direkt in die Innenstadt von Gräfenhainichen, zum Parkplatz am Schützenplatz, denn hier folgte der zweite Programmpunkt des Tages: Der Besuch des Museums "Kolonialwarengeschäft" bzw der historischen "Bauschlosserei August Reinhard" .

Das Museum zeigt die verschiedenen Bereiche handwerklicher Geschichte und Gräfenhainicher Historie zu Beginn des letzten Jahrhunderts.
In der historischen Schmiede sowie in den Werkstätten von Schuhmacher, Schneider und Uhrmacher bekommt man anhand der alten Arbeitsgeräte eine Vorstellung vom einstigen handwerklichen Geschick der Arbeiter in traditionellen Berufen.
Der Kolonialwarenladen in seiner historischen Ursprünglichkeit vermittelt zudem einen Eindruck vom seinerzeitigen Handel mit Dingen des täglichen Bedarfs
Inzwischen war es früher Abend, und somit folgte abschließend die Rückfahrt ins nahegelegene Zschornewitz zum Speisesaal der Fa Imerys, der uns von einem der vergangenen Frühjahrstreffen schon bekannt war. Hier erwartete uns ein vorbereitetes Buffet zum Abendessen, welches von Marko zu um 19 Uhr eröffnet wurde. Dazu gab`s noch ein paar abschließende Worte zum Tag sowie einen Ausblick auf das nächste Jahr: Nach mittlerweile 12 Jahren (!) Frühjahrstreffen in der Region von Gräfenhainichen wird selbiges voraussichtlich im kommenden Jahr in Rostock / Mecklenburg Vorpommern stattfinden.












